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    15.07.2004
    untitled Feuilleton
    Aktive Teilnahme statt Berieselung

    Von Dorte Eilers
    Osnabrück
    "Horch was kommt von draußen rein" ist der Hit an diesem Nachmittag in der Seniorenwohnanlage Fürstenhof. Ebenso wie "Wenn ich ein Vöglein wär" oder die "Lorelei". Die Damen in der kleinen Runde bekommen leuchtende Augen, als Patrick Pagendarm zu seinem Akkordeon greift. "Früher haben wir dazu getanzt", meint eine ältere Dame schwärmerisch.

     
    Ja. Früher. Da waren diese Volkslieder ganz groß im Rennen. "Heutzutage wird so etwas kaum noch gespielt", stellt eine andere Dame unter dem zustimmenden Nicken der Umsitzenden enttäuscht fest. Das weiß auch Patrick Pagendarm und deshalb ist er hier. Bereits zum dritten Mal besucht der Musikstudent und gelernte Krankenpfleger mit Akkordeon und Gedichtband im Gepäck die Seniorenwohnanlage Fürstenhof. "In Altenheimen besteht ein enormer Beschäftigungsbedarf", weiß Pagendarm aus seiner Erfahrung als Krankenpfleger zu berichten. "Die Leute hier sind unheimlich dankbar, wenn sie die Gelegenheit bekommen, die Lieder von früher zu singen."

    Bloßes Lieblingslieder-Wünschen jedoch ist dem Musikstudenten zu wenig. "Ich verfolge zwei Ansätze mit diesem musikalisch-literarischen Angebot", erklärt Pagendarm. "Zum einen eine therapeutische Komponente: Die Leute sollen nicht nur singen, sondern auch ihr Gedächtnis anstrengen." Deshalb greift Pagendarm auch auf unbekannte oder mehrstimmige Lieder zurück, liefert zu Dichtern und Komponisten biografische Erläuterungen und stachelt seine "Mitmusiker" gern zu einer Diskussion über Textinhalte an. Die andere Komponente sei der künstlerische Ansatz. "Ich stimme mein Programm immer thematisch ab, so dass Gedichte, Lieder und Erläuterungen eine Einheit bilden", erklärt Pagendarm.

    An diesem Nachmittag ist "Liebe und Alltag" an der Reihe. Patrick Pagendarm singt und rezitiert Gedichte von Brecht, Kästner und Tucholsky. Die Anwesenden nicken dazu wissend oder murmeln leise die Texte aus längst vergangenen Zeiten mit. Auch wenn das Lesen der Liedzeilen hier und da schon etwas schwer fällt: Die alten Melodien über Liebe und Leid sitzen wie eh und je. Zwischendurch hakt Pagendarm dann einmal nach: "Was bedeutet eigentlich für Sie Glück?" Nach kurzem Schweigen folgen in der Tat Überlegungen über die Bedeutung von Glück: Die Rückkehr des Ehemanns aus der russischen Gefangenschaft, der Sommer am Strand von Wilhelmshaven, die Gemeinschaft hier im Wohnheim.

    Erinnerungen, wohlige Gefühle, Kommunikation mit den anderen und Spaß am Singen und an Kultur, das ist es, was Patrick Pagendarm hier vermittelt. Bisher ist die Seniorenwohnanlage Fürstenhof allerdings die einzige Einrichtung, die den jungen Musikstudenten für sich entdeckt hat. "Ich bin aber durchaus auch noch offen für weitere Interessenten", meint Pagendarm schmunzelnd. "Natürlich gibt es viele, die sich ins Seniorenheim setzen und vorlesen", so Pagendarm, "aber ich biete mehr, beriesele die Leute nicht nur, sondern fordere sie zur aktiven Teilnahme auf."

     
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